Was das Ohm-Zeichen bedeutet
Das Ohm (Ω) ist die SI-Einheit des elektrischen Widerstands, benannt nach dem deutschen Physiker Georg Simon Ohm. Das ohmsche Gesetz verbindet es mit Spannung und Stromstärke: R = U / I, ein Widerstand, durch den bei 1 Volt 1 Ampere fließt, hat also 1 Ω.
Vorsilben skalieren es: mΩ (Milliohm) für winzige Übergangswiderstände sowie kΩ (Kiloohm, tausend Ohm) und MΩ (Megaohm, eine Million Ohm) für typische Widerstände. Stücklisten und Schaltpläne nutzen auch Buchstabencodes wie 4k7 für 4,7 kΩ und 220R für 220 Ω, die sowohl das Ω als auch ein leicht übersehbares Komma vermeiden.
Das auf den Kopf gestellte ℧ ist das Mho, eine alte Einheit des Leitwerts (Ohm rückwärts geschrieben). Heute wird der Leitwert in Siemens (S) gemessen.
Ohm-Zeichen oder griechisches Omega
Unicode hat zwei Ω-Zeichen. Ω (U+03A9) ist der griechische Großbuchstabe Omega, und Ω (U+2126) ist ein eigenes Ohm-Zeichen, das aus Kompatibilitätsgründen mit älteren Zeichensätzen erhalten bleibt. Sie sind kanonisch äquivalent, die Normalisierung macht aus dem Ohm-Zeichen also ein Omega, und Unicode empfiehlt für Ohm den griechischen Buchstaben U+03A9. Diesen kopiert diese Seite standardmäßig.
Das kleine Omega ω ist etwas anderes: In der Elektronik steht es meist für die Kreisfrequenz (ω = 2πf). Zum Buchstaben selbst und seinen weiteren Bedeutungen siehe die Seite zum Omega-Zeichen.
So tippst du Ω
Mac: Option + Z tippt Ω. Windows: Halte Alt gedrückt und tippe 234 auf dem Ziffernblock, oder gib in Word 03A9 ein und drücke Alt + X. HTML: Ω. LaTeX: \Omega im Mathe-Modus oder \si{\ohm} mit dem Paket siunitx.
Handys haben keine Ω-Taste, aber du kannst eine griechische Tastatur hinzufügen oder Ω von dieser Seite kopieren. Wo Ω eventuell nicht angezeigt wird, etwa in manchen Teiledatenbanken oder alten Terminals, schreibst du „Ohm“ oder nutzt stattdessen die R-Schreibweise. Zu den anderen Vorsilben in Datenblättern siehe die Seite zum Mikro-Zeichen.